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Krankentagegeldversicherung für Gesundheitsberufe

Das Wichtigste in Kürze
Krankentagegeld fuer Gesundheitsberufe und Mediziner

Krankheit und Unfall werfen den Lebensplan gehörig über den Haufen. Dadurch können auch finanzielle Schwierigkeiten entstehen, vor allem dann, wenn sich die Behandlung über einen längeren Zeitraum hinzieht. Doch dagegen kannst du dich mit einer Krankentagegeldversicherung schützen.

Gut abgesichert im Krankheitsfall – die Krankentagegeldversicherung

Niemand soll im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls, der eine längere Genesungszeit bedingt, in finanzielle Not geraten. Das ist der Hintergedanke bei der Zahlung von Krankengeld und Krankentagegeld. Daher ist die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall geregelt – zumindest bei Arbeitnehmern. Als Selbstständiger musst du dich in der Regel selbst darum kümmern. Aber auch bei Angestellten und Arbeitern greift die Lohnfortzahlung nur sechs Wochen. Was aber, wenn du länger mit der Erkrankung zu kämpfen hast? Dann bekommst du Krankengeld. Das ist aber deutlich niedriger als dein Lohn oder dein Gehalt. Daher tut sich eine Versorgungslücke auf. Diese schließt die Krankentagegeldversicherung. Als Angehöriger eines Gesundheitsberufs hast du die Wahl zwischen mehreren Alternativen, als Selbstständiger ebenso wie als Arbeitnehmer.

Krankentagegeldversicherung – für wen sinnvoll?

Bei der Überlegung, ob eine Krankentagegeldversicherung für dich sinnvoll ist, muss immer die persönliche Situation berücksichtigt werden. Es ist ein großer Unterschied, ob du im Gesundheitsberuf angestellt oder selbstständig tätig bist. Außerdem ist eine Begriffsklärung nötig, denn zwei Dinge werden häufig miteinander verwechselt: Krankengeld und Krankentagegeld. Es ist ganz einfach: Krankengeld wird von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gezahlt, Krankentagegeld bekommst du von einer privaten Versicherung.

Fall 1: Du bist im Gesundheitsberuf als Arbeitnehmer tätig und gesetzlich Krankenversichert

Als Arbeitnehmer erhältst du sechs Wochen lang die volle Lohnfortzahlung von deinem Arbeitgeber. Danach, ab dem 43. Tag deiner Erkrankung, zahlt die GKV dir Krankengeld. Das sind allerdings nur rund 80 Prozent deines Nettoeinkommens. (Das entspricht etwa 70 Prozent des Bruttoeinkommens.) Du hast die Möglichkeit, die fehlenden 20 Prozent (auf das Nettoeinkommen bezogen!) durch eine Krankentagegeldversicherung aufzufangen, sodass du keine finanzielle Einbuße hast. Achtung: In einigen Tarifverträgen gibt es die Vereinbarung, dass der Arbeitgeber die Lücke zwischen Krankengeld und Nettoverdienst füllt. Das ist im Einzelfall zu prüfen. Zu bedenken ist auch, dass es eine Beitragsbemessungsgrenze gibt. Diese liegt bei 4.837,50 EUR (Stand 2021). Nur bis zu dieser Höchstgrenze wird dein Einkommen angerechnet, auch wenn du mehr verdienst. Die maximale Auszahlung ist also rund 20 Prozent niedriger als diese Höchstbemessung. Das heißt, je höher dein übliches Einkommen ist, desto größer die Kluft, die entsteht, wenn dir nur noch das Krankentagegeld zur Verfügung steht.

Fall 2: Du bist im Gesundheitsberuf als Arbeitnehmer tätig und privat versichert

Grundsätzlich ist jeder Arbeitnehmer gesetzlich krankenversichert. Ab einem Jahreseinkommen von 64.350,00 EUR, das entspricht einem Monatseinkommen von 5.362,50 EUR (Stand 2021) kannst du jedoch frei wählen, ob du stattdessen zu einer privaten Krankenversicherung wechseln möchtest. Das hat Vorteile unter anderem in der medizinischen Betreuung. Doch es gibt auch einen Nachteil: Die private Krankenkasse zahlt generell kein Krankentagegeld. Du bekommst die Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber für sechs Wochen, da diese ja nicht von der Krankenversicherung abhängig ist. Doch am Tag 43 deines Krankenstandes bekommst du als privat Versicherter keine Zahlung mehr. Dieses Defizit kannst du nur mit einer Krankentagegeldversicherung auffangen.

Fall 3: Du bist im Gesundheitsberuf selbstständig tätig und freiwillig in der GKV versichert

Selbstständige sind in der Regel privat versichert. Doch das ist keine Vorschrift, du kannst auch als Selbstständiger in der gesetzlichen Krankenkasse versichert sein, du bist dann ein freiwillig versichertes Mitglied. In diesem Fall verzichtest du zwar auf die Privilegien der privaten Krankenversicherung, bist aber im Krankheitsfall berechtigt, Krankentagegeld zu erhalten – ab dem 43. Krankentag. In diesem Fall solltest du deine Krankentagegeldversicherung von der Höhe her so berechnen, dass die Versorgungslücke zwischen deinem normalen Monatseinkommen und dem Krankentagegeld geschlossen wird. Den Verdienstausfall während der sechs Wochen, in denen Arbeitnehmer die Lohnfortzahlung erhalten, musst du ebenfalls berücksichtigen.

Fall 4: Du bist im Gesundheitsberuf selbstständig tätig und privat Krankenversichert

Anders sieht es aus, wenn du als Selbstständiger privat versichert bist. Da bekommst du nämlich im Krankheitsfall gar nichts. Ja, richtig. Keinen Cent. Keine Lohnfortzahlung und kein Krankengeld. Das heißt, als Selbstständiger mit einer privaten Krankenversicherung ist der Abschluss einer Krankentagegeldversicherung unbedingt notwendig. Ansonsten kann eine längere Erkrankung deinen finanziellen Ruin bedeuten. Nun ist es allerdings so, dass viele private Krankenversicherungen den Einschluss der Krankentagegeldversicherung anbieten. Hier lohnt sich der Vergleich: Wenn die Versicherung XY die besten Tarife für die medizinische Versorgung aufweist und die Versicherung YZ die beste Krankentagegeldversicherung, dann nimmst du die private Krankenversicherung bei der einen und die Krankentagegeldversicherung bei der anderen. Das ist nicht zwingend aneinandergekoppelt.

Fazit: Krankentagegeld- Versicherung

Die Krankentagegeldversicherung ist eine überaus sinnvolle Sache. Aber es gibt viele unterschiedliche Ansätze. Daher solltest du dich individuell beraten lassen. Entweder telefonisch unter 0176/407 27 933 oder per Mail – sende einfach das Kontaktformular.

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