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Die besten Steuertipps für alle Gesundheitsberufe

Das Wichtigste in Kürze
Die besten neuen Steuertipps fuer Gesundheitsberufe und Mediziner

Bist du als angestellter in einem Gesundheitsberuf tätig, erzielst du als Arbeitnehmer Einkünfte aus einer nichtselbstständigen Tätigkeit. Du erklärst deine steuerlich relevanten Einnahmen, indem du jährlich eine Einkommensteuererklärung abgibst. Möchtest du von einer höheren Steuererstattung profitieren, musst du alle Kosten gegenrechnen, die mit deiner Einkunftsart in Zusammenhang stehen. Außerdem berücksichtigt das Finanzamt anteilig die abzugsfähigen Sonderausgaben.

Bei dem Ansatz von Sonderausgaben und Werbungskosten musst du das Folgende beachten:

Kinderbetreuungskosten

Hast du ein oder mehrere Kinder, kannst du die Kosten als Sonderausgaben geltend machen, die du für die Betreuung der Kinder aufwenden musst, während du selbst deiner beruflichen Tätigkeit nachgehst. Das Finanzamt akzeptiert den Sonderausgabenabzug in Höhe von zwei Dritteln der Gesamtkosten. Maximal kannst du jährlich 4.000 Euro als Kinderbetreuungskosten geltend machen, wenn du leibliche Kinder, Adoptivkinder oder Pflegekinder hast.

Freistellungsauftrag für Zinserträge

Zinserträge für Bank- und Sparguthaben gehören steuerlich zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Dein Finanzamt erhebt hierauf die sogenannte Abgeltungssteuer. Dies gilt auch, für die Bank- und Sparguthaben, die deinen minderjährigen Kindern zustehen. Wenn deine Kinder noch keine eigene Steuererklärung abgeben, kannst du mit einem Freistellungsauftrag bei deiner Bank veranlassen, dass die Abgeltungssteuer nicht erhoben wird, wenn die Zinserträge unterhalb von 801 Euro liegen (Sparerfreibetrag). Beträge oberhalb dieser Grenze werden mit einem Steuersatz von 25 % besteuert.

Ohne Erstellung eines Freistellungsauftrages gibst du am Ende des Jahres eine Einkommensteuererklärung für dein Kind ab. Das Finanzamt erhebt die Abgeltungssteuer in diesem Fall nicht. Alternativ kannst du mit dem Formular „NV 1A“ eine Nichtveranlagung beantragen. Die Zinsen werden dann ohne Erhebung der Abgeltungssteuer ausbezahlt.

Doppelte Haushaltsführung

Musst du aus beruflichen Gründen umziehen, ohne deinen ersten Wohnsitz aufzugeben, kannst du einige Kosten als Werbungskosten bei der Erklärung deiner Steuern geltend machen. Hierzu zählen z. B. die Kosten für die Fahrten oder die Verpflegung. Aber auch die Miete und die Nebenkosten, die du in der Zweitwohnung zahlen musst, kannst du als Werbungskosten geltend machen.

Aufwand für Telefon und Internet

Du führst über deine private Telefonleitung dienstliche Gespräche oder bist online über deinen privaten Internetanschluss für deinen Arbeitgeber unterwegs? In diesem Fall kannst du auch die anteiligen Kosten deiner privaten Telefon- und Internetrechnung als Werbungskosten in Abzug bringen.

Für die Berücksichtigung dieser Kosten bietet dein Finanzamt dir die folgende Möglichkeit: Du ermittelst mit Hilfe des Einzelnachweises, welche Kosten dir dein Telefon- und Internetanbieter für deine beruflich geführten Gespräche in Rechnung stellt. Diese Kosten kannst du in unbegrenzter Höhe als Werbungskosten bei deiner Steuererklärung geltend machen.

Beruflich veranlasste Versicherungsbeiträge

Hast du eine berufliche Haftpflichtversicherung abgeschlossen, um dich gegen Risiken bei deiner Tätigkeit als Arzt oder Mediziner abzusichern? Die monatlichen Beitragsleistungen stehen steuerlich gesehen direkt mit deinen Einkünften aus einer nichtselbstständigen Tätigkeit im Zusammenhang und werden deshalb in voller Höhe als Werbungskosten behandelt.

Kosten, die du für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung aufwendest, stellen dagegen keine Werbungskosten dar. Diese Beiträge können aber als begrenzt abzugsfähige Sonderausgaben dazu führen, dass du nach der Abgabe deiner Steuererklärung von einer höheren Steuererstattung profitierst.

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